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Ladestationen werden Pflicht in Mietobjekten und Bauprojekten

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Elektromobilität in der Wohnungswirtschaft: Diese neuen Gesetze müssen Bauträger, Vermieter und Hausverwalter beachten.

Für Fahrer von Elektrofahrzeugen ist es nicht nur sehr komfortabel zu Hause zu laden, der Strom ist dort auch am günstigsten. Nun wird in Deutschland auch von Gesetzes wegen dafür gesorgt, dass es für Bewohner von Mehrfamilienhäusern einfacher wird diese Art des Ladens zu nutzen. Außerdem wird die Ladeinfrastruktur von morgen bereits heute in Neubau-Projekten vorgeschrieben. Wir fassen diese beiden Neuerungen zusammen und geben konkrete Tipps, wie Sie als Vermieter oder Hausverwalter mit Anfragen Ihrer Mieter umgehen sollten.

Ladeinfrastruktur wird zur Pflicht in Wohnimmobilien – Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz (GEIG)

Mit diesem Gesetz folgt die Bundesregierung den geltenden Gebäuderichtlinien der EU. Man ebnet so den Weg dafür, dass die spätere Installation von Ladestationen in Gebäuden kostengünstiger umgesetzt werden kann. Ein wesentlicher Kostentreiber hierbei ist die Verkabelung von Stromversorgung und den einzelnen Ladestationen. Es ist beispielsweise nicht unüblich, dass Wände und Decken durchbohrt werden müssen, um Kabel zu Stellplätzen zu verlegen.

In neu errichteten Wohngebäuden, die mehr als zehn Stellplätze haben, müssen nun mindestens Leerrohre für die Verkabelung von Ladestationen an jedem Stellplatz vorbereitet werden. Das betrifft vor allem Bauträger, die Ihre Konzepte dahingehend anpassen müssen (dazu veröffentlichen wir bald einen weiteren Blog-Beitrag). Außerdem gilt diese Regelung, wenn ein Wohngebäude im größeren Stil saniert wird und dabei die Stellplätze oder die Elektro-Installation des Hauses modernisiert werden. Hier werden Vermieter und Hausverwaltungen angesprochen, die solche Maßnahmen planen oder koordinieren. Ab dem 10. März 2021 muss das Gesetz einhalten werden, wobei das Datum des Bauantrags oder der Bauanzeige ausschlaggebend ist.

Achtung! Es drohen Bußgelder von bis zu €10.000, wenn die Vorschriften des GEIGs nicht erfüllt werden. Für diese Summe können die Maßnahmen zur Vorbereitung von Ladeinfrastruktur in einer typischen Immobilie realisiert werden.

Unsere Tipps zum GEIG:

  • Nutzen Sie diese Anforderung zu Ihrem Vorteil und steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie oder Ihrem Bauvorhaben, indem Sie Ladestationen vorbereiten.
  • Sparen Sie bei der Installation von Ladestationen in Ihrem Wohngebäude durch die Verlegung von Leerrohren in einer frühen Bauphase.
  • Setzen Sie sich von vergleichbaren Wohn-Angeboten in der Region ab und werben Sie aktiv um die Gunst von Mietern mit Elektroautos.

Laden zu Hause wird einfacher für Eigentümer & Mieter  – Modernisierung des Wohnungseigentumsgesetzes (WEModG)

Die Überarbeitung des WEG war aus vielerlei Hinsicht notwendig und umfasst nun auch Änderungen zum Einbau einer privaten Ladestation in Mehrfamilienhäusern. Diese Maßnahme kann nun in einem vereinfachten Verfahren beschlossen werden, indem eine einfache Mehrheit ausreichend ist. Die Kosten für die bauliche Veränderung tragen die Eigentümer selbst. Außerdem können einzelne Eigentümer eine Versammlung der Wohnungseigentümer einberufen anstatt beispielsweise auf die Einladung von der Hausverwaltung warten zu müssen.

Weitere Profiteure von der WEG-Reform sind Mieter einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Sie haben fortan einen Anspruch auf die Installation einer eigenen Wallbox für das Laden des Elektroautos. Die Zustimmung des Vermieters ist trotzdem notwendig, dieser kann sich aber nur in Ausnahmefällen und bei triftigen Gründen weigern.  Mithilfe der neuen Gesetzgebung haben Mieter nun die Möglichkeit sich gerichtlich gegen die Absage des Vermieters zu wehren. Typischerweise teilen sich die Kosten für die Lademöglichkeit in Elektro-Installation (Vermieter) und Wallbox (Mieter) auf.

Achtung! Vermeiden Sie Insellösungen für einzelne Parteien im Haus. Der Hausanschluss an das Stromnetz ist meist bereits mit wenigen individuell betriebenen Ladestationen überlastet. Es ist ratsam, dass eine technische Lösung für alle Stellplätze genutzt oder zumindest vorbereitet wird, sodass perspektivisch möglichst viele Elektrofahrzeuge laden können.

Unsere Tipps zum WEModG:

  • Nutzen Sie als Eigentümer die Gelegenheit, um möglichst viele Parteien im Haus für die Installation von Ladeinfrastruktur zu gewinnen. Nur so kann ein wirtschaftliches und technisches Optimum erreicht werden.
  • Greifen Sie für die Installation von Ladestationen auf einen Elektro-Fachbetrieb zurück, der Ihre Immobilie kennt und Erfahrungen mit Wallboxen gesammelt hat.
  • Nehmen Sie als Mieter die Gesetzesänderung zum Anlass, um (erneut) das Gespräch mit Ihrem Vermieter zu suchen und für eine Ladestation zu argumentieren.

Gesetzestexte & -entwürfe

Blog-Empfehlungen zum Weiterlesen

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